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Weihnachten ohne Geflügel?
Die rasante Ausbreitung der Vogelgrippe trifft Geflügelbetriebe in ganz Deutschland mit voller Wucht. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) haben bislang mehr als 30 kommerzielle Geflügelhalter bundesweit ihre Tiere töten müssen. Bisher seien rund 500.000 Hühner, Enten, Gänse und Puten gekeult und anschließend entsorgt worden, erklärte das für Tiergesundheit zuständige Greifswalder Institut am Montag. Die Zahlen seien angesichts des sich schnell veränderten Geschehens aber nur eine Momentaufnahme.Dennoch bereitet der Ausbruch schon jetzt große Sorgen: "Ähnliche Zahlen hatten wir bereits 2021, dem bisher stärksten Geflügelpest-Jahr", hatte Instituts-Präsidentin Professor Christa Kühn am Wochenende gewarnt. In Herbst und Winter 2020/2021 hatte die Vogelgrippe nach Angaben von Versicherern alleine bei den bei ihnen versicherten Betrieben einen mehrstelligen Millionenschaden verursacht. Doch was heißt das aktuelle Infektionsgeschehen für die Verbraucher?
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